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Medusenplage führt zur Abschaltung von drei Reaktoren im französischen Kernkraftwerk
Eine Medusenplage führte zur Abschaltung von drei Reaktoren in einem Kernkraftwerk in Nordfrankreich, wobei nur ein Reaktor voll einsatzbereit ist.

Eine Plage von Medusen hat zur Abschaltung von drei Reaktoren im Kernkraftwerk Gravelines in Nordfrankreich geführt, wie die Energiegruppe EDF mitteilte. Die Reaktoren wurden am Montag vom Netz genommen, nachdem Medusen die Pumpen, die zur Kühlung verwendet werden, verstopft hatten. EDF erklärte, dass neben den drei abgeschalteten Reaktoren die Leistung eines vierten Reaktors um die Hälfte reduziert wurde. Dadurch konnte nur einer der sechs Reaktoren des Kraftwerks mit voller Kapazität betrieben werden, während ein weiterer bereits wegen geplanter Wartungsarbeiten offline war.
EDF versicherte, dass die Situation die Sicherheit der Anlagen, des Personals oder der Umwelt nicht gefährdete. Das Unternehmen wies darauf hin, dass solche Vorfälle durch das Vorhandensein von Meereslebewesen, die die Kühlsysteme von Kraftwerken beeinträchtigen, insbesondere bei wärmerem Wetter, wo Medusen häufiger vorkommen, auftreten können.
Die Situation bleibt unter Kontrolle, und EDF arbeitet an der Lösung des Problems, um die volle Betriebsfähigkeit wiederherzustellen. Einzelheiten über den Zeitrahmen für die Wiederinbetriebnahme der betroffenen Reaktoren wurden nicht bekannt gegeben. Das Kraftwerk Gravelines gehört zu den größten Kernkraftanlagen in Frankreich und spielt eine bedeutende Rolle in der Energieversorgung des Landes.