Panorama
Zweiter Verhandlungstag im Fall Vincenz vor Zürcher Obergericht
Der ehemalige Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz geht gegen seine 2022 verhängten Strafen in Berufung. Im Prozess widerspricht sein Kompagnon Beat Stocker.
Vor dem Zürcher Obergericht hat heute der zweite Verhandlungstag im Fall von Pierin Vincenz begonnen. Der ehemalige Chef der Raiffeisen-Gruppe hat Berufung gegen die im Jahr 2022 verhängten Strafen eingelegt. In dieser Phase des Verfahrens wurden mehrere Anträge der Verteidigung abgewiesen.
Gleichzeitig widersprach Beat Stocker, der ehemalige Geschäftspartner von Vincenz, in seinen Aussagen den Vorwürfen, die im Rahmen des Prozesses erhoben wurden. Berichten zufolge geht es unter anderem um Ausgaben für Stripclubs, die als «firmenüblich» bezeichnet wurden. Beide Männer plädieren im laufenden Verfahren auf nicht schuldig.