Welt
WHO kritisiert Trumps Änderungen in der Impfpolitik
Die Weltgesundheitsorganisation äußerte Besorgnis über Präsident Trumps Änderungen an der Impfpolitik der USA und verwies auf Beweise gegen diesen Ansatz.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Bedenken hinsichtlich der jüngsten Änderungen der Impfpolitik geäußert, die von Präsident Donald Trump eingeleitet wurden. Laut WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus stehen diese Änderungen nicht im Einklang mit Jahrzehnten wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Am Montag unterzeichnete Trump einen Erlass, der eine Überprüfung der Impfmandate für Schulen fordert und vorschlägt, den Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) als drei separate Impfungen zu verabreichen. Der Erlass spiegelt einen Wandel in der Haltung der US-Regierung zu Kinderimpfungen wider, was bei Gesundheitsexperten Alarm ausgelöst hat.
Die Warnung der WHO hebt die potenziellen Auswirkungen dieser politischen Änderungen hervor, insbesondere da Trumps Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. eine prominente Figur in der Impfgegnerbewegung ist und zuvor widerlegte Theorien propagiert hat, die den MMR-Impfstoff mit Autismus in Verbindung bringen.