Welt
US-Bundesstaaten klagen Meta wegen Behauptungen über soziale Medien und Kindersucht
Eine Koalition von Bundesstaaten klagt Meta und behauptet, dass der Konzern schädliche, süchtig machende Produkte für junge Nutzer entwickelt hat.

Mehr als die Hälfte der US-Bundesstaaten hat eine Klage gegen Meta, das Mutterunternehmen von Instagram und Facebook, eingereicht. Die States beschuldigen das Unternehmen, seine Produkte absichtlich so gestaltet zu haben, dass sie süchtig machen, insbesondere für junge Menschen. Der Prozess begann am Dienstag vor einem Bundesgericht in Oakland, Kalifornien.
Laut The Guardian argumentieren die Bundesstaaten, dass die sozialen Medien von Meta erhebliche Schäden bei Kindern verursacht haben. Sie ziehen die Nutzer durch gezielte Suchtmechanismen in schädliche Nutzungsmuster. Die Klage wird als ohne Präzedenzfall in ihrem Umfang und Fokus beschrieben.
Deutsche Welle berichtete, dass unter den Klägern vier Bundesstaaten sind, die speziell Schadensersatz fordern und Änderungen an der Funktionsweise der Anwendungen des Unternehmens anregen, um deren Auswirkungen auf jüngere Nutzer zu verringern.
Vor dem Hintergrund dieses Rechtsverfahrens äußerten Persönlichkeiten wie Dame Rachel de Souza, die Kinderkommissarin, Bedenken über den Einfluss sozialer Medien auf Jugendliche, insbesondere in Bezug auf die Exposition gegenüber Extremismus und Gewalt. Die Kommissarin hat verbesserte Schutzmaßnahmen für von diesen Einflüssen betroffene Kinder gefordert.