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Donnerstag, 13. August 2026

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Teuteberg: ‚Ostidentität wurde nachträglich erfunden‘

Linda Teuteberg von der FDP äußert sich zur Ost-West-Spaltung und kritisiert die politische Debatte über Identitäten in Deutschland.

Teuteberg: ‚Ostidentität wurde nachträglich erfunden‘
Bild: Karoline Wolf · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Linda Teuteberg, die Vizevorsitzende der FDP, hat sich vor dem Jahrestag des Mauerbaus zu den Identitätsfragen zwischen Ost- und Westdeutschen geäußert. Sie erklärte, dass die Ostdeutschen vor der Wiedervereinigung meist als Deutsche im geteilten Deutschland auftraten. Teuteberg führt diese Entwicklung auf die nachfolgende Politisierung durch die PDS und die AfD zurück.

In ihren Aussagen sieht Teuteberg die Herausbildung einer sogenannten Ostidentität als ein nachträglich erfundenes Konstrukt. Sie betont, dass in vielen politischen Debatten häufig das Trennende zwischen Ost und West hervorgehoben wird und sieht darin ein „politisches Geschäftsmodell“.

Teuteberg äußert Bedenken, dass die jahrzehntelange Teilung zwischen den beiden Teilen Deutschlands noch immer nachwirkt. Ihrer Meinung nach werden die bestehenden Unterschiede oft instrumentalisiert, um politische Narrative zu fördern.