Panorama
Standard und Charleroi erhalten schwere Sanktionen nach Wallonischem Derby
Der Disziplinarausschuss des Profifußballs verhängt harte Strafen gegen Standard und Charleroi nach Vorfällen während des wallonischen Derbys.

Der Disziplinarausschuss des Profifußballs (DRP) hat beschlossen, sowohl Standard als auch Charleroi schwerere Sanktionen aufzuerlegen, infolge des aus dem Ruder gelaufenen wallonischen Derbys der letzten Saison. Beide Clubs sind verpflichtet, ein Heimspiel ohne Zuschauer auszutragen.
Die Sanktion bedeutet, dass Standard und Charleroi jeweils auf einen Zuschauerblöcke für ihre Anhänger verzichten müssen. Darüber hinaus gibt es eine Bewährungsstrafe, was bedeutet, dass die Sanktion verschärft werden kann, falls innerhalb des nächsten Jahres erneut Vorfälle auftreten.
Im Falle von Standard muss der Club zwei Heimspiele ohne Fans absolvieren, während Charleroi drei Heimspiele ohne Publikum spielen muss. Die genauen Kriterien für die Bewertung zukünftiger Vorfälle wurden jedoch nicht spezifiziert.

Die schwereren Sanktionen resultieren aus dem Verhalten der Zuschauer während des Derbys, bei dem es zu Unruhen kam. Der DRP hat die Situation sorgfältig beurteilt, was zu dieser endgültigen Entscheidung geführt hat.
Zusätzlich zu den zukünftigen Sanktionen sind auch Geldstrafen vorgesehen. Laut HLN müssen beide Clubs eine Geldstrafe von 10.000 Euro zahlen, was eine zusätzliche Belastung für die finanzielle Situation der Teams darstellt.
Die Beschlüsse des DRP sind eine Reaktion auf die wiederholten Vorfälle im belgischen Fußball und sollen ein Signal über die Ernsthaftigkeit senden, mit der solche Situationen betrachtet werden. Es ist klar, dass die Sicherheit während des Spiels und die Verantwortung der Clubs für ihre Anhänger im Mittelpunkt stehen.