Finanzen
Russische Hackergruppe Clop beansprucht Hack bei Shell und Philips
Die russische Ransomware-Gruppe Clop hat angeblich Shell und Philips gehackt und 89 Gigabyte an Daten erbeutet.

Die russische Hackergruppe Clop hat einen Hack bei dem Ölkonzern Shell und dem Technologieunternehmen Philips durchgeführt. Laut der Gruppe, die auf ihrer eigenen Website behauptet, die Systeme angegriffen zu haben, sollen 89 Gigabyte an Informationen erbeutet worden sein. Diese Nachricht wurde von BNR berichtet.
Shell hat bestätigt, dass ein Vorfall untersucht wird, hat jedoch keine Einzelheiten zur Art des Angriffs bereitgestellt. Ein Vertreter von Shell erklärte, dass man sich der Situation bewusst sei und mit Sicherheitsexperten an dem Fall arbeite.
Philips hat ebenfalls eine Erklärung abgegeben, in der sie berichten, dass ein Versuch unternommen wurde, einen spezifischen Unternehmensserver, der interne Daten enthält, cyberangreifen. Laut einem Sprecher sei der Vorfall mittlerweile unter Kontrolle, war relativ klein und zurzeit sei es nicht möglich, die Auswirkungen des Angriffs zu bewerten.

Sicherheitsforscher haben die Behauptungen von Clop auf dem sozialen Medienkanal X bestätigt, die Einzelheiten darüber, was genau passiert ist, bleiben jedoch unklar. Die betroffenen Unternehmen haben keine Informationen über die möglichen Folgen des Hacks veröffentlicht.
Es ist noch unklar, wie viel Lösegeld Clop im Gegenzug für die Daten verlangt, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Gruppe bereits Kontakt zu den betroffenen Unternehmen für Verhandlungen aufgenommen hat. Es ist möglich, dass die Hacker die Daten öffentlich machen oder weiterverkaufen wollen, wenn ihren Forderungen nicht nachgekommen wird.
Cybersicherheits-Experten fordern Organisationen auf, strengere Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren als Reaktion auf die zunehmende Aktivität von Ransomware-Gruppen wie Clop, die immer häufiger große Unternehmen als Ziel auswählen.