Welt
Palästinenser von Siedlern im Westjordanland eingeschlossen
Israëlische Siedler haben zwei palästinensische Familien seit Tagen im Westjordanland umzingelt, was ernsthafte Sorgen um ihre Lebensmittel- und Wasserversorgung aufwirft.
Israëlische Siedler haben seit Sonntag die Wohnungen von zwei palästinensischen Familien im Ort Qusra, südlich von Nablus, umzingelt. Durch diese Blockade sind die Bewohner gefangen und können ihre Wohnungen nicht verlassen.
Berichten zufolge sind alle Ausgänge der Wohnungen von den Siedlern blockiert. Dies hat dazu geführt, dass Besucher davon abgehalten werden, was den Kontakt zur Außenwelt stark einschränkt.
Die Siedler haben nicht nur den Zugang zu den Wohnungen blockiert, sondern auch Wasser und Strom abgedreht. Dadurch befinden sich die Familien in einer sich verschlechternden Situation mit drohendem Lebensmittelmangel.
Die Situation gibt Anlass zu ernsthaften Bedenken, insbesondere da die Lebensmittelvorräte der Familien zur Neige gehen. Dies wird durch Aussagen der Familien selbst bestätigt.
Laut den Vereinten Nationen handelt es sich um eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung, doch es wurden noch keine weiteren Einzelheiten oder Reaktionen von den beteiligten Behörden veröffentlicht.