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Einsatz von Bodycams bei ICE, öffentlicher Zugang durch Richtlinie eingeschränkt
Die Einwanderungs- und Zollbehörde plant, Beamte mit Bodycams auszurüsten, doch Filmaufnahmen werden nur veröffentlicht, wenn es im besten Interesse der Behörde ist.

Die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) plant, ihre Beamten bis Ende nächsten Monats mit Bodycams auszustatten. Diese Maßnahme kommt angesichts zunehmender Kritik und Forderungen nach mehr Rechenschaftspflicht nach jüngsten tödlichen Vorfällen, die sich während der Einwanderungsdurchsetzungsoperationen mit ICE-Beamten ereigneten.
Trotz der Einführung dieser lange verzögerten Geräte besagt eine neue Richtlinie, dass die Aufnahmen von Bodycams nicht an die Öffentlichkeit weitergegeben werden, es sei denn, sie werden als "im besten Interesse der Behörde" eingestuft.

Experten haben Bedenken hinsichtlich der Transparenz dieser Richtlinie geäußert. Nach den aktuellen Richtlinien liegt es im Ermessen des ICE-Direktors, zu entscheiden, ob Aufnahmen veröffentlicht oder zurückgehalten werden.
Der Druck auf die ICE zur Rechenschaftspflicht hat sich verstärkt, insbesondere im Kontext der jüngsten Maßnahmen, die unter den Einwanderungsrichtlinien der Trump-Administration ergriffen wurden. Beobachter verfolgen genau, wie diese Richtlinie bei zukünftigen Vorfällen mit ICE-Beamten angewendet wird.