Inland
Cyréna Samba-Mayela droht Doping-Sperre wegen Meldepflichtverstößen
Der französischen Hürdensprinterin Cyréna Samba-Mayela droht wegen mehrfacher Verstöße gegen Anti-Doping-Bestimmungen eine Sperre.

Die französische Hürdensprinterin Cyréna Samba-Mayela, die bei den Olympischen Spielen in Paris die Silbermedaille über 100 Meter Hürden gewann, sieht sich mit einer möglichen Doping-Sperre konfrontiert. Laut einem Bericht der französischen Sportzeitung 'L’Equipe' soll die 25-Jährige innerhalb eines Jahres dreimal gegen ihre Meldepflichten verstoßen haben.
Gemäß den Anti-Doping-Regeln liegt ein Verstoß vor, wenn ein Athlet dreimal innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht zur Dopingkontrolle erscheint oder die Meldepflichten nicht erfüllt. Dieses Vorgehen kann zu einer Sperre von bis zu zwei Jahren führen, sollte sich der Verdacht bestätigen.
Samba-Mayela war zuvor als gefeierte Athletin anerkannt worden und hatte während der Olympischen Spiele für Aufsehen gesorgt. Der Fall wirft Fragen auf, insbesondere im Vergleich zu dem bereits medial behandelten Fall des deutschen Sprinters Owen Ansah, dessen Situation jedoch als anders eingeschätzt wird.
Die Weiterverfolgung des Falls und mögliche Maßnahmen der Anti-Doping-Agenturen stehen noch aus. Es bleibt unklar, welche weiteren Schritte unternommen werden, um die Vorwürfe gegen Samba-Mayela zu klären.