Welt
Bericht zur sozialen Sicherheit von Expertengruppe vorgestellt
Heute hat eine Expertengruppe ihren Abschlussbericht zur sozialen Sicherheit vorgestellt, der Themen wie Nachhaltigkeit und Finanzierung des Systems behandelt.

Die von der Regierung unter Luís Montenegro einberufene Expertengruppe hat heute ihren Abschlussbericht zur sozialen Sicherheit in Portugal vorgestellt. Dieses Dokument folgt auf einen vorherigen Bericht einer früheren Gruppe, die unter der Regierung von António Costa stand und bereits eine Analyse des Rentensystems durchgeführt hatte.
Während der neue Bericht die Nachhaltigkeit des Systems thematisiert, betonte der vorherige die Notwendigkeit, vorzeitige Ruhestandsregelungen zu stoppen, um das System an die neuen demografischen Gegebenheiten anzupassen.

Der aktuelle Bericht untersucht auch Themen wie die Alterung der Bevölkerung, den Rückgang der Erwerbsbevölkerung und die Bedeutung von Einwanderern, die zwischen 14 % und 20 % der Einnahmen des sozialen Sicherheitssystems in Portugal ausmachen.
Derzeit verfügt die soziale Sicherheit über ausreichende Mittel, um mehr als zwei Jahre lang Renten zu decken, doch die Analyse wirft Bedenken darüber auf, wie das Modell in Zukunft finanziert werden kann und welche Reformen realisierbar sind. Die Schlussfolgerungen werden von der Regierung in Kontakt mit verschiedenen Interessengruppen bewertet.